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Die Zukunft ist hybrid – Remote-Events im B2B-Marketing

Marketing

Die COVID-19-Pandemie hat unseren Alltag drastisch verändert, insbesondere in der Eventbranche und im B2B-Marketingmix. Sie hat als prägender Ausnahmezustand die Digitalisierung enorm beschleunigt. Remote-Arbeit und virtuelle Interaktionen haben eine bedeutende Veränderung herbeigeführt. Social Distancing hat dazu geführt, dass sich Marketer nicht mehr nur auf Präsenzveranstaltungen und Messen verlassen können, um ihre Produkte zu bewerben. Anstatt jedoch die Hände in den Schoß zu legen, sollten Promotende und Eventplanende die Möglichkeiten digitaler Eventformate nutzen. In diesem Blogbeitrag werden wir uns eingehender mit den Herausforderungen und Chancen von Remote-Events im B2B-Marketing befassen und wie Unternehmen diese nutzen können, um ihre Ziele zu erreichen.

Was sind Remote Events?

Remote Events sind Veranstaltungen, an denen Mitarbeitende teilnehmen können, ohne an einem bestimmten Ort präsent zu sein. Dies erfordert die Nutzung moderner Kommunikationstools wie Zoom, Skype, Google Meet oder einer ähnlichen Software.

Herausforderungen von Remote-Events im B2B-Marketing

Technische Hürden: Die Durchführung erfolgreicher Remote-Events erfordert eine zuverlässige Technologieinfrastruktur. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sowohl ihre Mitarbeitende als auch ihr Kundenstamm über die erforderlichen Tools und die Bandbreite verfügen, um an den Veranstaltungen teilzunehmen. Zusätzlich muss Rücksicht auf die verschiedenen Zielgruppen genommen werden, da nicht alle dieselbe Bereitschaft zur Digitalisierung zeigen.

Engagement aufrechterhalten: Das Engagement der Teilnehmenden bei Remote-Events ist oft eine Herausforderung. Ohne die physische Präsenz können Veranstaltungen schnell monoton werden, was zu einem Verlust der Aufmerksamkeit und Interaktion führen kann. Zudem besteht Potenzial für erhöhte Ablenkung sowie verminderte Produktivität.

Networking: Eines der Hauptprobleme bei Remote-Events ist die Schwierigkeit, echte Verbindungen und Networking-Möglichkeiten zu schaffen. Das spontane Gespräch nach einer Präsentation oder das informelle Treffen am Rande einer Konferenz sind schwer zu ersetzen. Außerdem können mittels Präsenzveranstaltungen persönliche Beziehungen aufgebaut werden, während sich in Remote nur schwer Kontakte knüpfen lassen. Dies ist auf einige unterschiedliche Faktoren zurückzuführen, wie beispielsweise mangelnde persönliche Interaktion, Kommunikationsherausforderungen und oder Fehlinterpretationen.

Chancen für Remote-Events im B2B-Marketing

Globale Reichweite: Remote-Events ermöglichen es Unternehmen, Teilnehmende aus der ganzen Welt anzusprechen, ohne dass diese reisen müssen. Dies eröffnet neue Möglichkeiten, um Zielgruppen zu erreichen, potenzielle Kunden in verschiedenen Regionen anzusprechen und den Service beziehungsweise das Produkt auf dem internationalen Markt zu publizieren.

Kostenersparnis: Die Durchführung von Remote-Events kann erhebliche Kosteneinsparungen mit sich bringen, da Ausgaben für Reisen, Unterkunft und Veranstaltungsorte entfallen. Dies ermöglicht es Unternehmen, ihre Ressourcen effizienter einzusetzen und ihr Marketingbudget aufzuwerten.

Messbarkeit und Analyse: Im Vergleich zu traditionellen Veranstaltungen bieten Remote-Events eine bessere Messbarkeit und Analyse. Unternehmen können genau verfolgen, wer an den Veranstaltungen teilnimmt, wie lange sie engagiert sind und welche Inhalte am meisten Interesse hervorrufen. Diese Daten können verwendet werden, um zukünftige Veranstaltungen zu verbessern und die eigene Marketingstrategie zu verfeinern.

Tipps für erfolgreiches Remote-B2B-Marketing

1. Interaktive Formate nutzen: Interaktive Elemente wie Live-Chats, Umfragen und Q&A-Sitzungen können integriert werden, um das Engagement der Teilnehmenden zu steigern und echte Interaktionen zu fördern.

2. Wertvolle Inhalte bereitstellen: Die Veranstaltungen sollen relevante und wertvolle Inhalte bieten, die die Bedürfnisse der Zielgruppe ansprechen. Dies kann dazu beitragen, das Interesse zu steigern und die Bindung zu stärken.

3. Networking-Möglichkeiten schaffen: Virtuelle Networking-Plattformen oder Breakout-Sessions können implementiert werden, um den Teilnehmenden die Möglichkeit zu geben, sich untereinander zu vernetzen und neue Geschäftskontakte zu knüpfen.

Fazit

Insgesamt bieten Remote-Events im B2B-Marketing sowohl Herausforderungen als auch Chancen. Unternehmen, die diese neuen Möglichkeiten geschickt nutzen und sich auf die Bedürfnisse ihrer Zielgruppe einstellen, können von den Vorteilen profitieren und ihr Marketing auf ein neues Level heben. Es liegt an jedem Unternehmen selbst, ob diese Veränderungen angenommen und innovative Wege bestritten werden oder der Fokus vorzugsweise anders verteilt wird.

 

Über die Autorin

Annika Müller

Junior Communication Consultant bei HBI Communication Helga Bailey GmbH

Annika Müller unterstützt seit 2022 die HBI in den Bereichen der PR- und Marketing-Arbeit.
Als Junior Communication Consultant ist sie unter anderem für die Erstellung von fachbezogenen Beiträgen & die Konzeptionierung von Social-Media-Postings zuständig.
Zudem ist Annika an der direkten Kundenbetreuung beteiligt.

 

Bildquelle: www.pexels.com


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