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So gelingt der Aufbruch ins E-Zeitalter

Public Relations

Während E-Autos ihren Marktanteil in den vergangenen Jahren trotz Wachstumsraten bei den Neuzulassungen von teilweise über 70 Prozent nur langsam ausbauen konnten, zeichnet sich mittlerweile eine Trendwende ab. Der Elektroanteil unter den verkauften Fahrzeugen steigt deutlich und verschiedene alternative Antriebe sind auf dem Vormarsch. Das muss auch so sein, wenn die Bundesregierung ihre selbstgesteckten Ziele erreichen will: Bis 2030 sollen auf Deutschlands Straßen zehn Millionen E-Autos unterwegs und die Straßen von einer Million Ladepunkten flankiert sein. Damit der Anspruch Wirklichkeit wird, bedarf es aber nicht nur der Fördergelder des Bundes. Letztlich muss die E-Mobilitätsbranche dafür sorgen, dass Fahrern überall einfache Lösungen zum Laden ihrer Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Nur so wird die neue Technologie flächendeckend angenommen werden.

Mit Roaming-Netzwerken gegen die Reichweitenangst

Sollen möglichst viele Fahrer auf E-Mobilität umsteigen, müssen sie sicher sein können, dass ihrem E-Auto nicht unterwegs der Saft ausgeht und sie ohne verfügbaren Ladepunkt dastehen. Allerdings gibt es auf dem Markt zahlreiche Ladepunktbetreiber, die alle ihre eigene Ladekarte herausgeben. Muss nun jeder Fahrer mindestens zehn verschiedene Karten dabeihaben, um auch überall Zugang zum nächstgelegenen Ladepunkt zu haben? Zum Glück nicht.

Die Lösung bieten Roaming-Netzwerke. Durch Roaming-Abkommen können E-Autofahrer mit der Ladekarte oder App eines Mobility Service Providers die Ladesäulen zahlreicher verschiedener Ladepunktbetreiber nutzen. Dadurch haben Autofahrer in der Regel immer einen Ladepunkt in ihrer Nähe, den sie nutzen können und dies ohne Kunde beim jeweiligen Ladepunktbetreiber zu sein. Roaming-Netzwerke tragen also maßgeblich zur Verringerung der Reichweitenangst bei.

Intelligente Lösungen für ein einfaches Ladeerlebnis

Ein weiterer Schritt, um die Akzeptanz der E-Mobilität zu erhöhen, sind einfach zu bedienende und zu verwaltende Ladelösungen, die bestenfalls sogar Kosteneinsparungen ermöglichen. Interessante Möglichkeiten werden sich künftig mithilfe der Vehicle-to-everything-Technologie (V2X) ergeben. Dadurch dienen E-Autos als Stromspeicher – bei Bedarf kann die in den Akkus gespeicherte Energie ins Stromnetz, das eigene Haus oder das Büro zurückgespeist werden. In Kombination mit online vernetzten Ladepunkten, die die Strompreise permanent überwachen, sind so Kosteneinsparungen oder sogar Gewinne möglich – indem das E-Auto zu nachfrageschwachen Zeiten mit niedrigen Strompreisen geladen und die Energie zu nachfragestarken Zeiten teurer ans Netz zurückverkauft wird.

Geld verdienen mit dem eigenen E-Auto – das ist zwar noch Zukunftsmusik. Bereits heute bieten Hersteller intelligenter Ladelösungen E-Autofahrern und Flottenbetreibern aber bereits Lösungen, die das Laden des eigenen Fahrzeugs bzw. die Verwaltung der eigenen Ladeinfrastruktur so einfach wie möglich machen. So senken Möglichkeiten zur automatischen Rückerstattung die Hemmschwelle, den elektrischen Firmenwagen zu Hause zu Laden. Hersteller bieten bereits die Funktion, dass Mitarbeiter, die ihren Firmenwagen am heimischen Ladepunkt laden, die dabei entstehenden Stromkosten automatisch vom Arbeitgeber zurückerstattet bekommen.

Zukunftsfähige Lösungen kommunizieren

Damit der flächendeckende Umstieg auf die E-Mobilität gelingt, kommt es vor allem auf zwei Faktoren an: E-Autofahrer müssen immer einen Ladepunkt in ihrer Nähe haben, den sie auch tatsächlich nutzen können. Damit das gegeben ist, führt kein Weg an Roaming-Abkommen zwischen den zahlreichen Ladepunktbetreibern vorbei. Zudem bedarf es intelligenter Ladelösungen, die ein möglichst einfaches Nutzererlebnis bieten und E-Autofahrern bestenfalls sogar Kosteneinsparungen ermöglichen. Gerade für Betreiber von Unternehmensfuhrparks gibt es zudem vielfältige weitere Lösungen, die das Management der eigenen Ladeinfrastruktur erleichtern und die Gesamtbetriebskosten senken.

Nicht allen Entscheidern ist die Notwendigkeit für die Installation entsprechender Lösungen bewusst. Der vollständige Nutzen lässt sich in vielen Fällen erst in der Zukunft ausschöpfen. Eine zentrale Aufgabe in der Kommunikation solch komplexer Sachverhalte liegt deshalb darin, das Problembewusstsein der Entscheider zu schärfen und ihnen die Notwendigkeit vor Augen zu führen, bereits heute die nötigen Lösungen zu implementieren – um für die Zukunft, in der elektrisches Fahren zum Alltag gehören wird, gerüstet zu sein.

 

Über den Autor

Markus-Wild-Portrait

Junoir Account Manager bei HBI Helga Bailey GmbH – International PR & MarCom

Markus Wild ist seit 2019 Teil des HBI-Teams und betreut Kunden aus den Bereichen E-Commerce, HR sowie autonomes Fahren und E-Mobilität. Er ist auf Texterstellung und die Betreuung von Social-Media-Kanälen spezialisiert.


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