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Corporate Avatare & virtuelle Spokespersons im B2B

Marketing

Ihr Unternehmensvertreter hält Präsentationen, erklärt selbst die komplexesten Produkte verständlich, begrüßt neue Kunden auf die herzlichste Art und wird dabei niemals müde, macht keine Fehler, beherrscht jederzeit einen optimalen Tonfall und ist rund um die Uhr verfügbar. Was sich nach einem unbezahlbaren Kollegen anhört, ist heute bereits in gewisser Weise Realität.

Virtuelle Spokespersons und Corporate Avatare verändern die Art und Weise, wie Marken auftreten. Sie sind mehr als Animationen oder Chatbots: Sie werden zum greifbaren Ausdruck der Markenidentität, ohne jedwede menschliche Einschränkungen. Besonders im B2B-Umfeld, wo Glaubwürdigkeit, Wiedererkennung und Konsistenz entscheidend sind, eröffnen sie völlig neue Möglichkeiten.

Was ist ein Corporate Avatar wirklich?

Ein Corporate Avatar ist nicht einfach nur ein digital animiertes Gesicht. Vielmehr handelt es sich um einen Markenbotschafter in virtueller Form. Zu seinen Fähigkeiten gehören dabei:

Präsentieren, moderieren, erklären

Mit Kunden interagieren

Die Tonalität und Werte der Marke verkörpern

Dabei liegt die Stärke in der Kombination aus Persönlichkeit und Präzision. Anders als bei menschlichen Sprecher:Innen gibt es keine Inkonsistenzen, keine Ermüdung, keine Ausfälle. Alles, was kommuniziert wird, ist auf die Marke abgestimmt.

Warum Unternehmen jetzt auf Avatare setzen

In einer digitalen Welt, in der Inhalte immer schneller konsumiert werden, sind Avatare ein Werkzeug, das Gleichgewicht schafft:

– Verfügbarkeit: Rund um die Uhr einsatzbereit, ohne zusätzliche Ressourcen.

– Konsistenz: Einheitliche Botschaften, keine Abweichungen.

– Skalierbarkeit: Egal ob Event, Webinar oder Social Media – der Avatar ist immer präsent.

Für B2B-Unternehmen bietet das vor allem Sicherheit: Die Kommunikation ist kontrollierbar, zuverlässig und gleichzeitig nahbar.

Der feine Unterschied zwischen Menschlichkeit und Markencharakter

Viele Unternehmen scheuen Avatare, da die Furcht vorherrscht, dass die Figur „zu künstlich“ wirkt. Dabei bildet dies nur einen Aspekt des Gesamtbildes ab. Die Kunst besteht darin, die richtige Balance zu finden:

– Keine Menschlichkeit imitieren: Ein Avatar muss kein Mensch sein, er muss Markenwerte verkörpern.

– Charakter zeigen: Haltung, Stimme, Ausdruck und Tonalität definieren die Persönlichkeit der Marke.

– Situativ einsetzen: Avatare sind stark in erklärenden, wiederkehrenden oder standardisierten Kontexten.

Richtig eingesetzt, entsteht Nähe durch Vertrauen, nicht durch Nachahmung. Ein Avatar kann ehrlicher wirken, weil er nie müde wird und immer konsistent bleibt.

Einsatzfelder im B2B

Wie bereits dargelegt, finden sich für Avatare vor allem im B2B-Umfeld zahlreiche stimmige und sinnvolle Einsatzmöglichkeiten, die dazu beitragen können, das Markenimage zu steigern. Dazu gehören:

1. Produktpräsentationen und Tutorials: Komplexe Lösungen lassen sich anschaulich erklären. Avatare führen durch Prozesse, ohne dass Inhalt oder Qualität leiden.

2. Kundenservice & Interaktion: Als erste Ansprechpartner beantworten Avatare Routinefragen, leiten an Fachpersonal weiter und schaffen ein konsistentes Markenerlebnis.

3. Onboarding & Trainings: Neue Mitarbeiter oder Partner werden begleitet, ohne dass immer ein echter Trainer verfügbar sein muss. Wissen wird standardisiert und verständlich vermittelt.

4. Thought Leadership & Markenprofil: Ein wiederkehrender Avatar wird zum Gesicht der Marke. Er trägt Botschaften über Zeit und Kanäle hinweg – ohne, dass die Markenidentität verwässert wird.

Die Herausforderung: Haltung vor Technik

Technik alleine reicht nicht. Ein Avatar funktioniert nur, wenn klar ist:

Wofür die Marke steht

Welche Tonalität und Werte vermittelt werden sollen

Welche Aufgaben der Avatar übernimmt und welche nicht

Ohne klare Strategie wirkt er beliebig. Mit Haltung wird er zum Verstärker der Markenbotschaft – authentisch, konsistent und wirkungsvoll.

Fazit

Corporate Avatare und virtuelle Spokespersons sind kein Trend für schnelle Effekte. Sie sind Werkzeuge, um Marken erlebbar zu machen – skalierbar, konsistent und nahbar.

Der Erfolg liegt darin, sie nicht als Ersatz für Menschen zu sehen, sondern als Ausdruck der Markenidentität. Wer es schafft, Haltung, Tonalität und Persönlichkeit zu übertragen, erhält ein digitales Gesicht, das Vertrauen aufbaut – rund um die Uhr und weltweit.

Wenn Sie erfahren möchten, wie ein Corporate Avatar Ihre Marke stärken kann – strategisch, markenkonform und wirksam – begleiten wir Sie von der Konzeption bis zur Umsetzung. Schreiben Sie uns unter vibes@hbi.de und lassen Sie Ihre Marke sprechen – auch dann, wenn Sie selbst gerade offline sind.

Über die Autorin

Annika Müller

Junior Communication Consultant bei HBI Communication Helga Bailey GmbH

Annika Müller unterstützt seit 2022 die HBI in den Bereichen der PR- und Marketing-Arbeit.
Als Junior Communication Consultant ist sie unter anderem für die Erstellung von fachbezogenen Beiträgen und die Konzeptionierung von Social-Media-Postings zuständig.
Zudem ist Annika an der direkten Kundenbetreuung beteiligt.

 

Bildquelle: www.canva.com

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