Das internationale Agenturnetzwerk, die Worldcom PR Group, stellt mit dem Digital Health Monitor eine umfassende Analyse zum Social-Media-Verhalten von CEOs großer Pharmaunternehmen. Diese Analyse zeigt, dass die meisten großen Unternehmen der Pharmabranche die Möglichkeiten der Social-Media-Kommunikation noch nicht optimal ausschöpfen.

Für den ersten Worldcom Digital Health Monitor wurden die Online- und Social-Media-Auftritte von 25 global agierenden Unternehmen der Pharmabranche global und in 20 verschiedenen Ländern untersucht. Bayer belegt dabei sowohl in Deutschland, als auch weltweit, den ersten Platz.

„Unser erster Digital Health Monitor deckt viele interessante Trends und bisher verpasste Chancen auf. Obwohl auch unsere Einblicke nicht allumfassend sind, empfehlen wir anhand der Ergebnisse, einen ganzheitlicheren Blick auf die verschiedenen Möglichkeiten zu werfen“, so Serge Beckers, Vorsitzender der Worldcom Healthcare Practice Group. „Durch kleine Schritte, wie zum Beispiel dem Aufbau eines YouTube-Kanals zur Präsentation und Vorstellung der eigenen Marke und der Unternehmenskultur, können sich Pharmaunternehmen im immer härter werdenden Kampf um junge Arbeitnehmer behaupten.“

Die Studie beurteilt die Firmen nach deren Präsenz und Nutzung von Apps, Blogs, Facebook, Flickr, Instagram, LinkedIn, Pinterest, Tumblr, Twitter und YouTube. Der Bericht betrachtete zudem die jeweilige Nutzung und Präsenz auf Länderebene. Der Pharmakonzern Pfizer bekam die beste Bewertung für seinen YouTube-Kanal, während bei Novartis die höchste Expertise im Umgang mit LinkedIn festgestellt wurde. Die Studie ergab jedoch, dass keine der Firmen die vorhandenen Möglichkeiten optimal für sich nutzen kann.

Der Digital Health Monitor untersuchte zudem die Berichterstattung über Pharmaunternehmen und die von den analysierten Unternehmen selbst veröffentlichten Mitteilungen. Während die meisten Nachrichten neutral sind, gibt es eine Reihe von negativen Meldungen zu Themen wie Opiummissbrauch, Bestechung und Korruption.

Diese 5 Schritte empfiehlt der Worldcom Digital Health Monitor, um den ROI durch gute Online-Kommunikation zu steigern:

  • Pharmaunternehmen sollten einen eigenen Karrierekanal auf YouTube betreiben, um Mitarbeitern eine Plattform zu bieten, auf der sie zur Förderung der Marke beitragen können. Auf diese Weise lassen sich potentielle Arbeitnehmer überzeugen.
  • Analyse der am häufigsten genutzten Social-Media-Kanäle der Zielgruppe. Unternehmen sollten sicherstellen, dass ihre Marke sowohl auf globaler als auch auf lokaler Ebene auf diesen Kanälen präsent ist.
  • Vergleich des eigenen Online-Auftritts mit dem der Konkurrenz. Eine solche Analyse trägt dazu bei, Möglichkeiten wahrzunehmen, um branchenrelevante Nachrichten kanalübergreifend zu verbreiten.
  • Investitionen in sinnvolle länderspezifische Internetauftritte. Dies demonstriert das Interesse des Unternehmens am jeweiligen lokalen Markt.
  • Nutzung von Analysen aus dem Online-Monitoring. Dadurch können Themen identifiziert werden, bei denen es wichtig ist, eine Meinung zu vertreten.

Die wichtigsten Ergebnisse des Worldcom Digital Health Monitor:

 Webseiten

Alle Pharmaunternehmen der Studie haben eine weltweite Website, aber viele von ihnen bieten in den untersuchten Ländern keine lokalisierten Seiten an. Dies ist eine verpasste Gelegenheit für Pharmaunternehmen zu zeigen, dass bestimmte Länder und ihre Bevölkerung für die Marke von Bedeutung sind.

Blogs

International gesehen nutzen nur wenige Pharmaunternehmen Blogs. Obwohl fast alle Pharmazeutika einen „globalen Blog“ haben, ist die Zahl der Blogbeiträge relativ gering. Lokale Blogs sind selten.

Apps

Die meisten Pharmaunternehmen verfügen über effiziente, zielgruppenorientierte Apps.

Soziale Medien

Twitter wird gegenüber Facebook bevorzugt. Alle untersuchten Pharmaunternehmen der Liste haben einen internationalen Twitter-Account. Zwei Unternehmen haben keine internationale Facebook-Seite.

LinkedIn

Es existieren Konten, aber kein Pharmaunternehmen erreicht 50 Prozent der verfügbaren Punktzahl. Dies liegt vor allem daran, dass länderspezifische Seiten auf LinkedIn allgemein nicht üblich sind.

YouTube

Da YouTube die zweitgrößte Suchmaschine ist, ist es überraschend, dass diese Plattform nicht zum Standard-Kommunikationskanal der meisten Pharmaunternehmen zählt. Lokale YouTube-Konten sind nur in einer Handvoll Länder verfügbar. Die Nutzung der übrigen Kanäle, d. h. Pinterest, Flickr, Instagram und Tumblr, ist selten.

Die gesamte Studie kann auf https://worldcomgroup.com/resources/worldcom-digital-health-monitor-2019 heruntergeladen werden.

 

Weitere Informationen

Länder

Die Studie umfasst 20 Länder: Argentinien, Belgien, Brasilien, Bulgarien, Kanada, Kolumbien, Dominikanische Republik, Deutschland, Ungarn, Irland, Italien, die Niederlande, Peru, Polen, Südafrika, Spanien, Thailand, die Türkei, das Vereinigte Königreich und die

Vereinigten Staaten von Amerika.

Pharmazeutische Unternehmen

Die in der Studie einbezogenen Pharmaunternehmen sind: Abbott, AbbVie, Allergan, Amgen, Astellas Pharma, AstraZeneca, Baxter International, Bayer, Biogen Idec, Boehringer Ingelheim, Bristol-Myers Squibb, Eli Lilly, Gilead Sciences, GlaxoSmithKline, Johnson and Johnson, Merck, Mylan, Novartis, Novo Nordisk, Pfizer, Roche, Sanofi, Shire, Takeda und Teva Pharmaceutical.

Über Worldcom Public Relations Group

Die Worldcom Public Relations Group ist das weltweit führenden Netzwerk unabhängiger PR-Beratungsfirmen und umfasst weltweit 143 Partnerbüros mit mehr als 2300 Mitarbeitern in 107 Städten auf sechs Kontinenten. Insgesamt erzielten die Worldcom-Partneragenturen 2012 einen Gewinn von 343 Millionen US-Dollar und betreuten 3286 Kunden. Etwa 90 Kunden von Worldcom-Partneragenturen bekamen durch ihre Agenturen wertvolle Geschäftskontakte zu anderen Worldcom-Partnern vermittelt. Die Gruppe wurde 1988 gegründet, damit die stärksten, kompetentesten unabhängigen Public-Relations-Agenturen nationale, internationale und multinationale Kunden mit der Flexibilität und Kundenorientierung beraten, wie sie nur unabhängige Agenturen bieten. Durch die Worldcom PR Group haben Kunden den unmittelbaren Zugang zur umfassenden Kompetenz von PR-Profis, die die jeweilige Landessprache beherrschen und auch mit Kultur und Märkten ihrer Region bestens vertraut sind.

 

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