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Wir haben nachgefragt: Das Jahr 2020 in der Redaktionswelt

Im letzten Jahr kam alles anders als geplant! So auch für vier PR-Nachwuchstalente der HBI, für die es eigentlich im Mai nach Lissabon gehen sollte. Anlass dieser besonderen Reise war das Youth Meeting der Worldcom Public Relations Group, bei dem sich jedes Jahr die Young Professionals der Worldcom-Partneragenturen aus der EMEA-Region treffen, austauschen und ein gemeinsames Projekt bearbeiten. Statt eines Treffens im Mai wurde der Termin auf den September verlegt. Doch es folgte eine erneute Enttäuschung – noch immer hinderten uns Reise- und Kontaktbeschränkungen an einem Treffen in der Hauptstadt Portugals. Die Lösung liegt – wie so oft in diesen Zeiten – in einer digitalen Version des Events. Dieses findet demnächst statt und wir sind bereits gespannt darauf!

Keine Zeit verlieren – unser gemeinsames Projekt

Die Zeit zwischen Mai 2020 und Februar 2021 sollte aber nicht ungenutzt bleiben. Und so zogen wir unser gemeinsames Projekt vor, um die Ergebnisse anschließend in einem virtuellen Meeting zu besprechen und diskutieren. Da die PR-Arbeit vom regelmäßigen Kontakt zu Mitgliedern der Redaktion lebt, wollten wir wissen, wie es ihnen geht, was sie bewegt und wie ihr Alltag von COVID-19 beeinflusst wird.

Unser Ziel war es, den Einfluss von COVID-19 auf den Journalismus in Europa in Form einer Umfrage zu untersuchen. Dazu befragten wir Journalistinnen und Journalisten aus verschiedenen Bereichen und mit unterschiedlichem Hintergrund dazu, wie sich die Pandemie auf ihre Arbeit ausgewirkt hat und wie sie über die Zukunft der Medienlandschaft denken.

Die Umfrage wurde am 1. Oktober 2020 an JournalistInnen in 14 verschiedenen Ländern [1] verschickt, die Antwortfrist endete am 31. Oktober 2020. Insgesamt gab es 454 TeilnehmerInnen.

Europaweite Umfrage zeigt: RedakteurInnen sorgen sich um Zukunft des Journalismus

Die Ergebnisse waren deutlich: Fast die Hälfte (48,9 %) der europäischen JournalistInnen fürchtet um ihren Job. 16 Prozent gehen sogar davon aus, dass das Risiko eines Jobverlusts sehr groß ist.

Weniger als ein Drittel (32 Prozent) der JournalistInnen glauben, dass ihr Publikum von Anfang an ein starkes Interesse an COVID-19-Nachrichten hatte. Während es im Februar und März, als sich das neuartige Coronavirus erstmals schnell verbreitete, ein erhöhtes Interesse gab, hat die Nachfrage nach Berichterstattung zu dem Thema seither nachgelassen. 22 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Interesse schwankt, abhängig von der Anzahl der Fälle in einem bestimmten Land und ob weitere Beschränkungen eingeführt werden.

Rund drei Viertel (75,6 Prozent) der befragten JournalistInnen sind der Ansicht, dass die Welt nach COVID-19 nicht zu gewohnten Arbeitsweisen zurückkehren wird. Die pandemie-bedingten Veränderungen im täglichen Leben (z. B. das Arbeiten von zu Hause) werden höchstwahrscheinlich langfristig bestehen bleiben. Die „neue Normalität“ wird uns wahrscheinlich auch nach der Pandemie erhalten bleiben.

Als Folge der europaweiten Lockdowns war die digitale Transformation für viele Branchen überlebenswichtig. Der Journalismus- und Medienbranche erging es nicht anders. Fast drei Viertel (73,3 Prozent) der Befragten sind der Meinung, dass die Pandemie vor allem für Printmedien ein starker Rückschlag war. Zwar hatte der Übergang von Print- zu digitalen Medien schon lange vor der Pandemie begonnen – die Folgen von COVID-19 haben diesen Wandel aber beschleunigt. Über 83 Prozent der JournalistInnen sehen in Online, Social Media und Podcasts sowie in Online-Videoinhalten die Zukunft des Journalismus.

Als Reaktion auf den rasanten Wandel in der Medienlandschaft wollen sich viele der Befragten neue Fähigkeiten aneignen und sich fortbilden. Zudem möchten sie ihr Publikum auf neuen Kanälen erreichen. Ungefähr 43 Prozent der Befragten bilden sich in der Hoffnung auf einen neuen Job weiter oder um freiberuflich zu arbeiten.

Wie geht es weiter?

Wir wollen es aber nicht nur bei einem Blogbeitrag zu diesem Thema belassen. Aus diesem Grund erweitern wir unser baldiges Youth Meeting um einen digitalen Roundtable mit ausgewählten JournalistInnen, um die Zukunft des Journalismus genauer zu besprechen und die aktuellen Entwicklungen zu diskutieren. Wir freuen uns auf den Termin und darauf, die anderen Agenturen und ihre Young Professionals besser kennenzulernen – natürlich auch hoffentlich irgendwann in Person!

 

Über die Worldcom Public Relations Group

Die Worldcom Public Relations Group (Worldcom) ist der weltweit führende Zusammenschluss unabhängiger Public-Relations-Unternehmen mit 143 Standorten, die rund 2.000 Mitarbeiter in 115 Städten auf sechs Kontinenten beschäftigen. Insgesamt erwirtschafteten die Worldcom-Partner im vergangenen Jahr mit 3.034 Kunden einen Gesamtumsatz von über 300 Millionen US-Dollar. Die Gruppe wurde 1988 gegründet, um die Zusammenarbeit der stärksten und kompetentesten unabhängigen Unternehmen zu optimieren. Dadurch können die Worldcom-Mitglieder unmittelbare Ergebnisse und dauerhafte Resultate liefern – wo auch immer auf der Welt ein Kunde Unterstützung benötigt.

Die Partner von Worldcom bieten einen erstklassigen Zugang zu ihrem jeweiligen Markt. Das ermöglicht es Kunden, Zielgruppen direkt zu erreichen und sie zum Handeln zu bewegen. Darüber hinaus erreichen die Kunden Spezialisten, die ihnen bei der Bewältigung anspruchsvoller Probleme zur Seite stehen. Das Ergebnis sind Strategien und Kampagnen, die unmittelbare Reaktionen hervorrufen und das Zielpublikum nachhaltig beeinflussen. Die Partner bedienen nationale, internationale und multinationale Kunden und behalten gleichzeitig die Flexibilität und den Fokus auf den Kundenservice, den nur unabhängige Agenturen bieten können. Durch Worldcom haben Kunden bei Bedarf Zugang zu fundiertem Kommunikations-Know-how von Fachleuten, die die Sprache, Kultur und Gepflogenheiten der geografischen Regionen, in denen sie tätig sind, verstehen. Erfahren Sie mehr über Worldcom unter: www.worldcomgroup.com

[1] Belgien, Bulgarien, Tschechische Republik, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Irland, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowakei, Südafrika, Spanien, Großbritannien (Südafrika war das einzige nicht-europäische Land, das beteiligt war).

Über den Autor

Annette Hermann

Junior Account Manager bei HBI Helga Bailey GmbH – International PR & MarCom

Annette Hermann - Junior Account Manager at HBI PR

Annette Hermann ist seit Juni 2019 Teil des HBI-Teams und betreut Kunden aus dem B2C- und B2B-Bereich. Sie ist spezialisiert auf die Texterstellung und Betreuung von Social-Media-Kanälen.

 


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