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“Jetzt ist nicht die Zeit, um seine Aktivitäten zurückzufahren. Jetzt ist die Zeit Wege und Tools zu erkunden, um neue Zielgruppen zu erschließen“

„The BeWo project“ – Ein Projekt, das in Zeiten der Corona-Krise entstand und von den Worldcom Partneragenturen BLI Mindset und LF Channel geleitet wird.

 

Ziel des Projektes ist es, Vorbildern der PR-Branche in Zeiten von Corona eine Stimme zu verleihen, um zu erfahren, wie weibliche Führungskräfte ihre Unternehmen durch die Krise führen. Laura Inés Fernández und Imma Folch, zwei langjährige CEOs mit viel Wissen über Unternehmensführung, veröffentlichten die Ergebnisse des von ihnen ins Leben gerufene Projekt unter dem Titel „Interviews mit weiblichen CEOs in der COVID-19-Krise“.

Im Rahmen der Interviewreihe wurde mit 37 weiblichen CEOs und Managerinnen aus verschiedenen Branchen und Ländern gesprochen. Auch Corinna Voss, Managing Director der HBI, teilte in diesem Projekt ihre Eindrücke, Vorgehensweisen und Zukunftsaussichten hinsichtlich der Corona-Krise.

Transparenz ist der Schlüssel zur internen Kommunikation

Das Management vieler Unternehmen hat Stakeholdern in dieser Krisenzeit mehr interne Einblicke gegeben als jemals zuvor. Durch die Interviews mit den CEOs kristallisierte sich heraus, dass bei Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern wichtige Entscheidungen wie Kurzarbeit und ähnliches mehr in offenen Gruppenabsprachen erfolgten als bisher. Bei Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern wurde trotz Arbeit im Home-Office darauf Wert gelegt, den täglichen Kontakt mit Kollegen zu wahren. Egal ob es um berufliche Absprachen oder kurze private Gespräche ging.

Corinna Voss schildert ihre Eindrücke wie folgt: „Die emotionale Komponente fehlt auf Dauer natürlich, wenn man sich über einen längeren Zeitraum nicht sieht. Wir gleichen das damit aus, dass wir uns täglich in Video-Calls über alles Aktuelle austauschen. Außerdem veranstalten wir virtuelle Coffee Meetings oder Cocktail Hours nach der Arbeit, damit wir uns untereinander auch im persönlichen Rahmen austauschen können“.

 

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Vorsorge ist besser als Nachsorge

Bei den Gesprächen mit den weiblichen Führungskräften des Worldcom-Netzwerks kristallisierte sich heraus, dass bereits vor der Krise aufgestellte Vorsorgemaßnahmen ausschlaggebend für eine schnelle Reaktion auf die Corona-Krise waren. Imma Folch, CEO und Gründerin von LF Channel und eine der Hauptstimmen des Projektes: „Keine der befragten CEOs war auf eine derartige Pandemie vorbereitet und dennoch konnten sie schnell auf die sich rasant ändernde Marktsituation reagieren. Dies resultierte aus bereits ausgearbeiteten Krisenmanagement-Plänen, welche zum Teil nicht einmal große Anpassungen durchlaufen mussten“.

 

Corinna Voss fügt hinzu: „Da wir unter anderem mit der EU und weiteren großen Unternehmen arbeiten, war ein aufgesetzter Notfallplan für den Fall einer Krise für uns bereits vor der Pandemie selbstverständlich“.

 

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“Jetzt ist nicht die Zeit, um seine Aktivitäten zurückzufahren. Jetzt ist die Zeit Wege und Tools zu erkunden, um neue Zielgruppen zu erschließen“ – Corinna Voss, Managing Director bei HBI

 

Um Kunden auch in der Krise bestmöglich zu unterstützen, setzen viele der befragten CEOs auf individuelle und persönlichere Absprachen als bisher. Dies soll Unsicherheiten überwinden und die Beziehung der Partner stärken. Alle 37 befragten Partneragenturen haben hierzu Maßnahmen ergriffen, um weiterhin supportfähig zu bleiben und Kunden in der Krise zu unterstützen. Trotz Maßnahmen werden jedoch auch Aktivitäten gekürzt oder eingestellt. Um Kunden hierbei entgegenzukommen werden unter anderem Zahlungsaufschübe gewährt oder Änderungen der Vertragsbedingungen angeboten.

 

Einen Blick über den Tellerrand werfen – die Zeit nach der Krise

Die Gespräche zeigen, dass jede Branche anders von der Krise betroffen ist und daher jeweils ein anderes Vorgehen notwendig ist. Besonders in der Technologiebranche werden durch die Krise Maßnahmen und Projekte nicht zurückgefahren, sondern im Gegenteil stark beschleunigt. Andere Unternehmen behalten ihren derzeitigen Kurs und Aktivitäten bei – besonders in Hinblick auf weitere Expansionen in der Zukunft. In der Praxis zeichnet es sich auch ab, dass einige Kunden ihre Aktivitäten taktisch zurückfahren, bis sich die Lage auf dem Markt normalisiert.

 

Corinna Voss sagt zur aktuellen Marktlage aus Agentursicht: „Nach dem ersten großen Schock in der Industrie sehen wir langsam wieder eine Art Normalität zurückkehren und sogar Fortschritte in Bereichen, welche im Normalfall noch Jahre der Entwicklung gebraucht hätten. Unter anderem zeichnet sich der Healthcare-Sektor als Innovationsinkubator ab. Werden die Erkenntnisse der letzten Monate genutzt, sehe ich hier sehr großes Innovationspotential.“

 

Über das BeWo-Projekt

Als während der Pandemie der Unterschied zwischen den Führungsstilen zwischen Männern und Frauen immer deutlicher wurde, entstand BeWo. Ziel war es zu untersuchen, wie Frauen in Führungspositionen mit der Situation während der Corona-Krise umgehen.

Durch das große Interesse am BeWo-Projekt etablierte es sich mehr und mehr zu einer fortlaufenden Bewegung, in der weibliche Talente und ihr Umgang mit verschiedenen Unternehmenssituationen hervorgehoben und kommuniziert werden.


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