In letzter Zeit ist viel von Machine Learning die Rede – was ist es und wie kann es im Online Marketing helfen? Soviel sei verraten: Wir müssen genau hinschauen und differenzieren.

Was genau ist eigentlich Machine Learning?
Die Begriffe Machine Learning (ML), Künstliche Intelligenz oder Neuronale Netze werden oft synonym verwendet. Doch das ist falsch! Machine Learning ist nur ein Zweig der Künstlichen Intelligenz. ML beruht auf „lernenden“ Algorithmen, die aus einer großen Zahl an Beispielen lernen können und Regeln abstrahieren. Im Laufe der Zeit wird der jeweilige Algorithmus immer genauer und besser in seiner Aufgabe: Der Computer lernt. Das findet in vielen Bereichen Anwendung, beispielsweise bei Chatbots, Gesichtserkennung, Spracherkennung oder Bildanalyse (die ebenfalls für Marketing und CRM relevant sein können).

Das hat jedoch wenig zu tun mit Horrorszenarien wie den (im Zusammenhang mit KI immer zitierten) Terminator‑Filmen, aber auch wenig zu tun mit Technik‑Dystopien wie der Serie Black Mirror oder KI‑Szenarien wie im Film Ex Machina. Wenn ML – nüchtern betrachtet – weder Terminator noch Wundermittel ist, wie können Marketing und Werbung profitieren?

Online Marketing und Machine Learning
Dafür ist ein kurzer Blick auf Online‑Marketing nötig: Personalisierung wird immer wichtiger, weil moderne Shopper eine nahtlose und individuelle Shopping‑Erfahrung erwarten.

Da modernes Marketing viele Variablen kennt – nicht nur Design‑Details wie Schriftarten, Farben, Calls‑to‑Action oder Bannergrößen, sondern auch die richtige Werbung zur richtigen Zeit am richtigen Ort (Website und Endgerät), müssen immer mehr Daten ausgewertet werden. Und hier wird klar: Dafür ist Machine Learning die richtige Technologie. Denn die Millionen oder sogar Milliarden Kombinationsmöglichkeiten könnten von Menschen nicht sinnvoll verarbeitet werden. ML analysiert hingegen mühelos die Informationen über die Käufer, die technischen Anforderungen oder grafische Vorgaben – und wird gleichzeitig immer besser.

Zusammenfassung
Für modernes Marketing bietet ML bei der Personalisierung also verschiedene Vorteile: Potenzielle Kunden können von den Werbetreibenden genauer und automatisiert – sprich schnell und nahtlos – angesprochen werden. Der Lohn sind höhere Conversion Rates, mehr Engagement und Zufriedenheit seitens der Kunden. Zugleich entlasten die Algorithmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – die mehr Zeit für echte Kreativität haben und neue Bausteine oder Designs entwickeln können. Das kann Machine Learning nämlich nicht leisten.

– Dieser Beitrag wurde erstellt von Andrej Kornienko, Account Manager bei HBI

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