Im digitalen Marketing hat Social Media bereits sehr großen Einfluss. Es ist jedoch nicht einfach, die Wirkung und die Erfolge von Social-Media-Aktivitäten zu messen. Den Traffic der eigenen Webseite zu steigern, kann eine sehr große Herausforderung sein. Weil Social Media mit seinen vielen verschiedenen Plattformen ein sehr gutes Marketing-Tool ist, eignet es sich gut für diesen Zweck. Jedoch sind die sozialen Medien teilweise unberechenbar und schwer vorhersehbar, weshalb es kein Rezept gibt, das immer und für jeden funktioniert. Themen, die immer gut liefen, können auf einmal nicht mehr gut funktionieren oder mit bisher erfolglosem Content kann man plötzlich einen viralen Hit landen. Es gibt durchaus Studien, die behaupten, dass Social Media gar nicht so viel zum Traffic der Websites beiträgt. Andere Studien berichten hingegen, dass etwa ein Drittel der Besucher von Websites über Social Media kommen. Gerade, weil Social Media so unvorhersehbar ist und sich Trends in diesem Bereich schnell ändern, sollte man nicht auf die Möglichkeit verzichten, Traffic durch soziale Medien zu generieren.

Heutzutage ist Social Media oft der Erstkontakt mit potentiellen Kunden und Nutzern. Von diesem Punkt aus kann man anschließend die Aufmerksamkeit auf die Website des Unternehmens lenken. Zunächst braucht man einen Plan. Hier geht es erst einmal um die Basics. Was sind die Ziele und Zielgruppen, welche Ressourcen hat man, was kann man den Nutzern bieten? Nachdem man diese Fragen geklärt hat, kann auch die eigene Website Social-Media-gerecht gestaltet werden, indem man Share-Buttons in Beiträge integriert, auf Social-Media-Profile verlinkt, Call-to-actions einbindet und auch Kommentare zulässt. Zusätzlich sollten sich die Social-Media-Profile auch gut sichtbar auf der Startseite befinden. Ein Link zur Website des Unternehmens darf aber auch im eigenen Profil nicht fehlen. So ist der Austausch von Website zu Social Media und andersherum schon einmal gegeben.
Nun geht also darum, von sozialen Medien auf die Website zu lenken. Um das zu schaffen, braucht man für das Posten und Teilen guten Content. Aber Content ist nicht gleich Content. Während Blogs sehr beliebt sind was Texte angeht, werden Bilder immer noch am liebsten über Social Media geteilt, geklickt und geliked. Gute Bilder von Produkten – sofern möglich – sind dementsprechend wichtig. Besonders guten Content sollte man auch öfter verwenden, jedoch immer in leicht abgewandelter Form.

Viele Ratgeber empfehlen eine bestimmte Anzahl von Posts, aber gerade in der Anfangszeit lohnt es sich, noch öfter zu posten. Wenn man das nicht tut, rutscht man im Newsfeed der Zielgruppe schnell nach unten und die Aufmerksamkeit ist dahin. Auf Kanälen wie Instagram und Twitter kann man häufiger posten als bei Facebook, Google+ oder LinkedIN. Wie bereits erwähnt, sollte hierbei nicht auf Bilder verzichtet werden. Was die Beiträge auf jeden Fall bieten sollten, sind Links zu den Produkten oder zur Website allgemein. Man kann auch damit spielen, ob es besser passt, Links am Anfang oder am Ende einzufügen. Zu dieser Thematik gibt es unterschiedliche Meinungen.

Social-Media-Plattformen eignen sich jeweils für verschiedene Aktionen. Ohne zu viel ins Detail zu den einzelnen Plattformen zu gehen, werden hier einige Tipps und Besonderheiten beschrieben.

In unserem Blogbeitrag über Instagram haben wir schon erklärt, dass sich diese Plattform optimal für Marketing eignet. Werbebotschaften mit Bildern und Clips sowie damit verbundene Gewinnspiele funktionieren hier besonders gut. Mit Hashtags kann man zusätzliche Reichweite gewinnen – und vielleicht etabliert man sogar einmal einen eigenen Hashtag. Wenn man sehr interessanten Content postet, kann man auch über den Link in der Profilbeschreibung Nutzer dazu auffordern, auf den weiterführenden oder erklärenden Link  zu klicken, sodass die Follower auf die Website geleitet werden.

Häufig unterschätzt, aber ebenso wichtig und auf dem Vormarsch, ist YouTube. Diese Plattform eignet sich nicht für jedes Unternehmen, aber Videos sagen noch mehr als Bilder. Hierbei sollte darauf geachtet werden, die URL der Unternehmenswebsite einzufügen.

Twitter hat kürzlich die Erweiterung der Zeichenanzahl von 140 auf 280 eingeführt. Endlich kann man wichtige Inhalte beschreiben UND Links oder Bilder einfügen, ohne überlegen zu müssen, welche grammatikalische Regel am unwichtigsten ist und gebrochen werden kann. Durch Twitter kann man Nutzer über Ads und Neuigkeiten auf die eigene Website leiten. Außerdem nutzen viele Entscheider, CEOs und andere Influencer der Zielgruppe Twitter, die man über diese Plattform erreichen kann. Wie bei Instagram funktionieren Hashtags bei Twitter sehr gut. Wichtig ist auch das Teilen von Beiträgen, welches oft vernachlässigt wird.

Genauso sollte man auch bei Facebook passende Beiträge teilen und eigene Posts erstellen. Hierfür eignen sich besonders Kampagnen, Gewinnspiele und Paid Content, weil man Posts für die eigenen Zielgruppen anpassen kann. Mit der Funktion „auf der Seite fixieren“ kann man besonders wichtige Beiträge für einen längeren Zeitraum ganz oben im eigenen Newsfeed anzeigen lassen.

Gewiss gibt es noch andere Netzwerke wie Pinterest, Tumblr, Periscope und das immer beliebter werdende Snapchat. Mit den Basic-Netzwerken macht man sicherlich nichts falsch und kann dann, wenn es zum Unternehmen passt, die eigene Präsenz auch auf andere Plattformen ausweiten.

Zeitlich ist es wichtig, online zu sein, wenn es die eigenen Follower und die Zielgruppe ist. Interaktionen mit den Nutzern sollten ebenso dazugehören wie das Posten von Beiträgen. Außerdem sollten Sie anderen Unternehmen und Influencern aus dem Bereich folgen und aktiv sein, also teilen und kommentieren.

Wenn die Profile und die Inhalte stehen und fleißig gepostet wird, sollte in einem weiterführenden Schritt auf jeden Fall die Website-Analyse auf der Agenda stehen. So sehen Sie, welche Posts den meisten Zustrom auf die Webseite bringen und welche Posts die meisten Klicks erhalten. Daran können Sie Beiträge in Zukunft ausrichten.

– Dieser Beitrag wurde erstellt von Arthur Ryschka, Account Manager bei HBI

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