Die Digitalisierung verändert nicht nur unsere Gesellschaft, sondern auch gesamte Industrien und Märkte. Im Bereich Marketing ist in den vergangenen Jahren eine neue Möglichkeit für Unternehmen entstanden, ihre Produkte und Services bekannt zu machen. Durch Influencer Marketing werden bekannte Social-Media-Stars wie Bibis Beauty Palace, Leonie Hanne oder auch Pamela Reif in ihrer Funktion als Influencer für Unternehmen tätig. Dadurch, dass sie andere an ihrem Leben über Social Media teilhaben lassen, begeistern sie Millionen von so genannten Followern. Dadurch bieten sich Unternehmen neue Chancen zur Vermarktung. Doch wie genau funktioniert Influencer-Marketing?

Influencer und ihre Vermarktungsmöglichkeiten
Ein Influencer ist jemand, der das Meinungsbild in den sozialen Medien prägt. Im Marketing kann diese Bekanntheit dazu verwendet werden, einem Produkt oder einer Marke mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Gerade um die jüngere Zielgruppe zu erreichen, sind Plattformen wie Instagram, YouTube und Facebook von großer Wichtigkeit, da die Medienwelt sich in den letzten Jahren merklich verändert und zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. Da sich die Influencer ihre Follower-Zahlen meist selbst erarbeitet haben, sind sie so nah an den Followern dran und wirken authentisch. Dadurch genießen sie eine sehr hohe Authentizität und können Entscheidungsvorgänge positiv beeinflussen. Im Prinzip kann jede bekannte Persönlichkeit als Influencer auftreten: Journalisten, Blogger, YouTuber, Prominente oder Politiker. Mittlerweile gilt jeder elfte Deutsche als solcher. Die Zahl der Influencer wächst und somit auch die Spannweite der Themenbereiche. Neben den großen Bereichen wie Mode, Beauty und Lifestyle können auch Nischenbranchen interessant sein, da dort die Gefahr von Mitläufern und inaktiven Fans geringer ist.

Vor- und Nachteile von Influencer Marketing
Unternehmen setzen heutzutage immer mehr auf Influencer Marketing, um ihre Markenbotschaften zu verbreiten. Das hat viele Vorteile. Ein Grund ist die enorme Online-Reichweite, die die Influencer mit ihren Kanälen aufweisen. Leonie Hanne hat als bekannteste deutsche Fashion-Bloggerin 1,4 Millionen Follower auf Instagram, das InStyle Magazin Deutschland hingegen nur 137.000. Von Vorteil ist auch, dass sie eine bestimmte Zielgruppe ansprechen können. So können Unternehmen gezielt nach Influencern suchen, die ihr Produkt unter die Konsumenten bringen. Dabei ist es sehr wichtig, die richtige Zielgruppe mithilfe des Influencers anzusprechen, da die Botschaft ansonsten verfälscht ankommen kann bzw. überhaupt keine Wirkung zeigt. Dafür gibt es extra Seiten, auf denen man den für sein Unternehmen passenden Influencer finden kann. Zusätzlich sind Influencer kostengünstiger als konventionelle Werbung. Ein Post kostet im Schnitt 5.000 – 10.000 Euro und ist im Internet dauerhaft sichtbar. Die Kosten eines Werbespots hingegen können sich auf über 100.000 Euro belaufen. Zudem ist er durch seine Mindestlaufzeit beschränkt. Die Zusammenarbeit kann einem Unternehmen zwar helfen an Bekanntheit zu gewinnen, andererseits können Influencer diesem auch schaden, wenn die Meinung negativ ausfällt. Das müssen Unternehmen jedoch akzeptieren, da sie anders als bei klassischen Werbekampagnen die Kontrolle teilweise abgeben.

Erfolgreiche Influencer-Kampagnen
Pamela Reif hat vor kurzem eine Kollektion für Hunkemöller entworfen. Damit hat das Unternehmen einen echten Influencer-Profi an Land gezogen. Neben der kommerziellen Werbung, macht Reif auch selbst viel Werbung. Auf ihrem Instagram Account und ihrem Blog begeistert sie schon seit längerer Zeit Millionen von Fans in Sachen Fitness, Fashion und Beauty, da passt eine eigene Dessous-Kollektion natürlich hervorragend. Die Kollektion war sogar teilweise kurzzeitig ausverkauft. Damit hat Hunkemöller einen ordentlichen Treffer gelandet.

Auch Beauty-Bloggerin Bibi hat bereits erfolgreiche Kampagnen durchgeführt. 2015 brachte sie ihr eigenes Duschgel, den sogenannten Bilou Badeschaum in den Drogeriemarkt DM. Binnen weniger Stunden war auch dieser ausverkauft.

Auch die HBI hat bereits zahlreiche Kampagnen mit Influencern durchgeführt, beispielsweise mit Roxi von Roxisecke für unseren Kunden AfterShokz oder mit Nina Ensmann für Tile. Gerade der Beginn der Weihnachtszeit ist eine gute Möglichkeit für Unternehmen, um Produkte zum Beispiel in Adventskalendern von Influencern zu platzieren.

Fazit
Influencer Marketing bietet viele Möglichkeiten, aber auch Risiken. Unternehmen sollten sich im Vorfeld genauestens informieren, bevor sie sich dazu entscheiden mit einem Influencer zusammen zu arbeiten. Man sollte überlegen, welcher Influencer das Produkt am besten vermarkten kann und die nötige Reichweite hat. Natürlich kann man nie mit Sicherheit sagen, ob die Kampagne ein Erfolgsschlager wird, jedoch kann man mit ein paar einfachen Kniffen die Aufmerksamkeit der User wecken. Dabei ist es wichtig, eine emotionale Beziehung zu den Usern aufzubauen, denn nur so weckt man deren Interesse. Der Nutzer soll unterbewusst den Eindruck haben, dass er genauso viel Spaß mit dem Produkt hat wie der Influencer, wenn er das Produkt kauft. Durch emotionale Reize wird die Kampagne auch schneller mit Freunden und der Familie geteilt, welches wiederum zu einer Verkaufsförderung führen kann.

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