Selbstkochende Küchengeräte, Videoüberwachungssysteme, sprachgesteuerte Roboter-Butler und Postlieferung per Fluggerät – so stellten sich Science-Fiction-Autoren die Alltagswelt im 21. Jahrhundert vor. Was damals noch in weiter Ferne lag, ist heute beinahe selbstverständlich. Das schlaue, intelligente und mehr Komfort versprechende Haus ist längst kein Zukunftstraum mehr, sondern bereits gelebte Realität. Dementsprechend zählt die Sonderausstellung zum Thema „Smart Home“, die dieses Jahr zum zweiten Mal stattfindet, zu den innovativsten und aufregendsten Bereichen der IFA.

Die Technologien, die zum Bereich Smart Home gezählt werden können, sind vielseitig: Intelligente Glühbirnen, die sich automatisch den Lichtverhältnissen anpassen; vernetzte Küchenmaschinen, die das Essen fast von alleine zubereiten; smarte Türschlösser, die sich per App öffnen und schließen lassen. Auch das Notrufarmband unseres Kunden Zembro fällt in den Smart-Home-Bereich, genauer gesagt in die Kategorie Ambient Assisted Living. Damit sind altersgerechte Assistenzsysteme für ein selbstbestimmtes Leben von Senioren durch innovative Technik gemeint. Die Sparte Connected Health hält also Einzug ins smarte Heim. Auch weitere HBI-Kunden sind im Smart-Home-Bereich aktiv: Der Roboterassistent Lynx von UBTECH Robotics liest einem durch Verknüpfung mit Amazon Alexa beinahe jeden Wunsch von den Lippen ab. Die Smart-Home-Kamera Arlo von Netgear erlaubt die Überwachung der eigenen Wohnung auch von unterwegs.

Die Liste der Unternehmen und Produkte, die sich der Aufrüstung des Haushalts zur intelligenten Technologiezentrale widmen, wird immer länger. Denn Smart Home ist ein einträgliches Geschäft. Laut einer Erhebung des deutschen Statistikportals Statista wird die Anzahl der smarten Haushalte bis 2021 auf 4,1 Millionen weltweit steigen. Auch in Deutschland bestätigt sich dieser Trend: von über 1.000 Befragten halten 39 Prozent das Thema Smart-Home-Anwendungen für interessant, 21 Prozent sogar für sehr interessant. Viele sind also bereit, smarte Technologien auch in ihrem Haushalt anzuwenden – oder tun es bereits. Denn die Umsatzstatistiken zeigen, dass das Smart Home längst über die Phase der Early Adopter hinaus ist. Mit einem Marktvolumen von über 13,2 Milliarden Euro weltweit weist die Branche hohe Wachstumsraten auf – und die Prognosen zeigen steil nach oben. Deutschland steht im Zentrum dieser Bewegung, denn mit knapp 1,3 Milliarden Euro Umsatz belegen die Deutschen Platz 3 im internationalen Vergleich.

Die Innovationskraft des Smart Homes zeigt sich nicht zuletzt an der großen Zahl von Start-Ups, die in der Branche gerade für Furore sorgen. Kreative Jungunternehmen finden bei den Startup Days @ IFA NEXT ein Forum. Viele von ihnen arbeiten in den Bereichen Smart Home, IoT und Connected Health und setzen gerade das erste Mal einen Fuß in den zukunftsträchtigen deutschen Markt. Somit liefern sie sich mit den etablierten Branchengrößen ein Wettrennen um Innovationen und Marktanteile. Erfolgskritisch dafür ist, dass ein Unternehmen auch nach der IFA noch im Rampenlicht bleibt.

Wenn auch Sie im deutschen Markt durchstarten wollen, finden Sie in unserem „Go to Market“-Whitepaper fünf erfolgskritische Aspekte, die es vor dem Markteintritt unbedingt zu beachten gilt. Eine ganzheitliche, integrierte PR- und Marketingstrategie ist dafür unerlässlich. Gerne können Sie uns auch direkt ansprechen, um uns auf der IFA kennenzulernen. Wir sehen uns in Berlin!

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