Liken, Folgen, Kommentieren und Taggen – so kann man Follower auf Instagram anziehen. Aber es braucht mehr als das, um eine Fangemeinde auf Instagram aufzubauen. Schwierig kann es vor allem sein, eine bestimmte Marke auf Instagram zu bewerben. Neben großen Firmen und Prominenten mit Millionen Followern gleicht es einer Sisyphusaufgabe, ein ebenso sorgfältig betreutes Konto aufzubauen und Follower zu generieren. Die folgenden 6 Tipps können aber dabei helfen, die Zahl der eigenen Follower in die Höhe zu treiben.

Einen Plan haben

Wie bei jedem anderen Marketingprojekt auch, braucht man einen Plan. Einer der wichtigsten Schritte dieses Plans sollte es sein, sich für eine Zielgruppe zu entscheiden. Da Instagram eine internationale Plattform ist und sich jeder mit einer Internetverbindung registrieren kann, gibt es für so ziemlich jedes Thema, von Fitness über Kochen bis hin zu Mode oder Reisen, eine bestimmte Zielgruppe. Dabei müssen sich Nutzer weder auf ein bestimmtes Thema noch auf eine einzige Zielgruppe beschränken. Viele User haben mehrere Interessen und ein einzelnes Thema kann durchaus verschiedene Leute ansprechen. Konzentriert man sich auf mehrere Themenfelder, ist es möglich, auf seinem Instagram-Konto eine zusammenhängende Geschichte zu erzählen. Um das zu erreichen, sollten Themen gewählt werden, die sich gegenseitig ergänzen, sodass das Konto eine zusammenhängende Sammlung an Posts zeigt. Für einen zukünftigen Influencer, dessen Zielgruppe beispielsweise hauptsächlich aus jungen Frauen besteht, eignen sich besonders Lifestyle-Themen wie Mode, Kosmetik und Natur. Ein Reiseblogger mit einer internationalen Leserschaft sollte auf Motive wie Landschaften, kulturelle Besonderheiten oder auch auf Bilder der landesüblichen Küche zurückgreifen.

Fällt die Themenwahl zu schwer, sollte man mit der Suche nach einer Zielgruppe beginnen und sich ein Beispiel an erfolgreichen Instagram-Konten mit einer ähnlichen Zielgruppe nehmen. Welcher Content wird gepostet? Was bringen die Follower mit dieser Marke in Verbindung? Welche Geschichte erzählen sie?

Eine authentische Story erzählen

Instagram-Nutzer fühlen sich zu unterhaltenden, echten Konten und zu anderen Nutzern, mit denen sie sich auf einer Wellenlänge befinden, hingezogen. Deswegen sollten sich Nutzer ehrlich, aber dennoch originell präsentieren, viel mit den Followern und auch mit einzelnen Personen interagieren und eine Bindung zu ihnen aufbauen. Daraufhin werden die Beliebtheit und der eigene Einfluss auf Instagram steigen. Man sollte jedoch immer im Hinterkopf behalten, dass Follower positiver reagieren, wenn sie das Gefühl haben, dass sie die Person hinter dem geposteten Content kennen.

Eigenwerbung

Der Plan steht und eine authentische Geschichte sowie die Zielgruppe sind gewählt. Nun stellt sich nur noch die Frage, wie die anvisierte Zielgruppe den Content findet. Erfolgreiche Nutzer haben das Konzept von Instagram längst analysiert und wissen, wie man effektive Eigenwerbung betreibt. Hashtags gehören zu einem der effektivsten Mittel, um den eigenen Content an die Öffentlichkeit zu tragen. Hashtags sind im Grunde nicht mehr als ein Content-Filter: Sucht man einen bestimmten Hashtag, so werden nur die Posts angezeigt, in denen der Hashtag auch verwendet wurde. Experten sozialer Netzwerke empfehlen um die 30 Hashtags pro Post, um die maximale Reichweite potentieller Follower abzudecken. Allerdings ist es nicht nur relevant wie viele, sondern auch welche Hashtags verwendet werden. Beispielsweise irritieren unangebrachte Hashtags den Nutzer, wenn er nach einem bestimmten Thema sucht. Hier sollten die Tags erfolgreicher Accounts, die ähnlichen Content posten, unter die Lupe genommen werden.

Außerdem kann der Ort der Aufnahme eines Fotos oder Videos verlinkt werden. Jeder, der dann nach diesem bestimmten Ort sucht, wird auch auf den Post aufmerksam. Dies kann vor allem für Reise-Blogger sehr hilfreich sein.

Ein weiterer Weg der Eigenwerbung ist das Verwenden anderer sozialer Netzwerke, um den Instagram-Account zu präsentieren. Instagram-Fotos können auf anderen sozialen Netzwerken, wie Facebook, geteilt werden oder auf einem Blog oder der eigenen Website eingebunden werden. Das schafft zusätzliche Reichweite.

Zu guter Letzt lassen Gewinnspiele die Zahl der Kommentare und Likes in die Höhe schießen und die Sichtbarkeit des Contents wird deutlich erhöht. Die Chance kleinere Preise wie ein Produkt der eigenen Marke zu gewinnen, lässt die Herzen der Instagram-Community höherschlagen. Kombiniert man diese Verlosung noch mit den richtigen Hashtags, ist es optimal.

Interaktion mit der Community

Wie macht man sich in der Instagram-Community bekannter? Überraschenderweise auf demselben Weg wie in der realen Welt: Man muss mit anderen sprechen. Oder in diesem Fall ist es weniger sprechen, sondern eine andere Form der Kommunikation: liken, kommentieren oder andere User verlinken. Instagram-Nutzer sollten nach Followern suchen und mit diesen interagieren, indem man deren Posts mit einem Like versieht oder kommentiert. Je mehr Nutzer mit ihrer Leserschaft interagieren, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie einem im Gegenzug selbst folgen. Außerdem sollten ehrlich gemeinte, originelle Kommentare hinterlassen werden, da wieder mal gilt: Umso authentischer Instagramer wirken, desto mehr Einfluss haben sie auf die Follower.

Wenn Nutzer noch mehr Mitglieder der eigenen Community erreichen möchten, sollten sie User mit ähnlichem Content finden und deren Namen unter den eigenen Posts verlinken. Dadurch erhält man im Durchschnitt bis zu 37 Prozent mehr Likes und Kommentare auf den Content.

Die Instagram Story-Funktion ermöglicht es Nutzern außerdem, sowohl mit den Followern, als auch mit der restlichen Community zu interagieren. Die durch Snapchat inspirierte Funktion macht es möglich, täglich unabhängigen Content auf Instagram zu posten. Dies erleichtert den Aufbau einer authentischen, persönlichen Marke.

Arbeit, Arbeit, Arbeit

Im Leben wird einem meist nicht einfach so etwas in die Hände fallen, auch keine Instagram-Fanbase. Eine Eigenschaft, die alle erfolgreichen Instagram-Accounts gemeinsam haben, ist ihre Regelmäßigkeit. Die meisten dieser Accounts laden pro Tag mindestens ein Bild hoch; und hinter diesen Uploads steckt eine Strategie. Man sollte sich erkundigen, zu welcher Tageszeit die Zielgruppe am aktivsten ist und wann der eigene Content das meiste Feedback erhält. Bei einer internationalen Leserschaft sollte man zudem noch die verschiedenen Zeitzonen im Auge behalten.

Wollen Nutzer weitere Mitglieder der Community für sich gewinnen, sollten sie regelmäßig Posts von 10 – 20 anderen Nutzern mit den gleichen Themen kommentieren. Experten empfehlen, sich eine Stunde pro Tag mit anderen Nutzern auszutauschen.

Marketing – und nicht Geld – ist alles

Selbstverständlich ist es möglich Websites, Programme oder Apps zu bezahlen und sich Likes und Follower zu „kaufen“. Allerdings sind gekaufte Accounts nur Fake-Nutzer, die basierend auf einem Computerskript agieren. Da der Content keinerlei Einfluss auf diese Nutzer hat, wird somit auch nichts vermarktet und der Account wird für ein Unternehmen nutzlos. Außerdem kann das Kaufen von Likes und Follower die Aufmerksamkeit von Instagram erregen, woraufhin der Account verwarnt oder möglicherweise sogar gesperrt wird. Also ist diese Art Follower zu generieren eigentlich Zeitverschwendung.

Wenn man dennoch Geld in seinen Instagram-Account investieren will, sollten man das Business Tool von Instagram in Betracht ziehen, um den Content zu bewerben. Zeit bleibt aber das wichtigste Investment! Um eine große Follower-Gemeinde aufzubauen, müssen Nutzer: den Content planen, mit der Community interagieren und Instagram nutzen, um eine eigene Geschichte zu erzählen.

 

Zurück zum Blog

Arbeiten Sie mit uns

Überzeugt? Dann kontaktieren Sie uns und wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen!

Kontakt

Immer auf dem Laufenden bleiben mit dem HBI Newsletter