Seit einiger Zeit geistert ein Begriff durch Politik und Medien: Industrie 4.0. Man spricht von der vierten industriellen Revolution, doch trotz des regelrechten Hypes um den Begriff existieren viele verschiedene Vorstellungen darüber, was unter Industrie 4.0 genau zu verstehen ist. Kurz gesagt steckt hinter dem Begriff eine Initiative der Bundesregierung – das erklärte Ziel ist die Digitalisierung der Industrie. Mit Hilfe von digitalen Anwendungen in der Produktion soll die Effizienz gesteigert oder Produkte individuell angepasst werden können. Hier kommen zwei weitere Begriffe ins Spiel, die derzeit in aller Munde sind – das Internet der Dinge und Big Data. Vernetzte Produktionsanlagen erzeugen riesige Datenmengen, die es zu verwalten und nutzen gilt. Industrie 4.0, das Internet der Dinge und Big Data bedingen einander und fordern effiziente IT-Lösungen.

In der Trendumfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom ist Industrie 4.0 der Aufsteiger des Jahres 2015. Die digitale Fabrik liegt erstmals unter den Top-Fünf-Hightech-Themen. Das Thema hat aktuell die größte Dynamik: Mit 42 Prozent der Nennungen ist Industrie 4.0 der wichtigste Aufsteiger. Im letzten Jahr rangierte das Thema mit 22 Prozent noch auf dem 10. Platz.

So spielt das Thema auch für unsere Kunden zunehmend eine wichtige Rolle. Was bei uns als PR-Agentur die Frage aufwirft, wie man Industrie 4.0 am besten kommunizieren kann. Wie kann man ein Thema vermitteln, das noch nicht überall Realität ist, das unterschiedlich verstanden wird, wo es verschiedene Ansätze und vor allem auch viele Vorurteile und Befürchtungen gibt? Aus unserer Erfahrung haben wir die drei wichtigsten Tipps gesammelt und realisieren so für unsere Kunden eine erfolgreiche Kommunikation des Begriffs.

1. Weg von abstrakten Beschreibungen, hin zu konkreten Konzepten
Wie eingangs erwähnt, gibt es DIE Definition des Konzepts Industrie 4.0 nicht. Jedes Unternehmen interpretiert dieses ein wenig anders. Somit gilt es sich zunächst zu überlegen, was das Thema für den jeweiligen Kunden bedeutet und wie es sich auf die Lösungen, Technologien oder Arbeitsstrukturen auswirken kann. Beispielsweise versteht unser Kunde Rockwell Automation darunter das Connected Enterprise – ein vernetztes Unternehmen und folgt zur Realisierung einem fünfstufigen Modell. Daran orientieren wir, als PR Agentur, unsere Arbeit – wir beschreiben konkret, wie und mit welchen Lösungen Rockwell Automation, das Konzept realisiert und setzen dies gezielt in der Kommunikation ein. Dadurch erhalten Redakteure und Leser eine konkrete Vorstellung des Begriffes und der Bedeutung für das Unternehmen

2. Modelle und Infografiken verwenden
Die Verwendung von Modellen und Infografiken erleichtert die Hinführung zu dem Begriff Industrie 4.0. Folgt man einer bestimmten Struktur, ähnlich wie einem Bauplan, werden die vielschichtigen Ebenen des Konzepts deutlicher und die Vorstellung wird realer. Dieser Effekt wird durch bildhafte Darstellungen in Form von Infografiken noch weiter verstärkt. Diese Infografiken dienen oftmals auch der internen Kommunikation in Unternehmen, da man so auch den einzelnen Mitarbeitern verdeutlichen kann, was der Begriff bedeutet und welche Möglichkeiten für das eigene Unternehmen geschaffen werden können.

3. Das große Ganze sehen
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass in der Industriebranche die Entwicklung, die nun mit dem Begriff Industrie 4.0 beschrieben wird, bereits seit Langem verfolgt wird. Daher können wir jetzt in der Kommunikation bereits  auf reale Beispiele und Anwenderberichte zurückgreifen. Auf diese Weise sind wir in der Lage, das große Ganze, das hinter dem Begriff steckt deutlicher zu machen und es Dritten weniger abstrakt darzustellen.

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